Blog

Sound der neuen Schweiz – Naomi Lareine

mercredi, 26. juin 2019

De Luana Beerli

 

Fotografie: Luca Franzoni

In unserer Artikelreihe “Sound der neuen Schweiz” porträtieren wir Musikerinnen, die den Soundtrack zur neuen Schweiz liefern. Heute: RnB-Newcomerin Naomi Lareine. Luana Beerli hat sich mit Naomi über Authentizität, Intersektionalität und ihr musikalisches Schaffen unterhalten.

Du hast bis jetzt drei Singles und ein Feature veröffentlicht, alleine auf Spotify hast du schon über 200’000 Streams. Wie hast du die letzten paar Monate erlebt?
Wenn ich ganz ehrlich bin, ist es schon schwierig das alles wahrzunehmen. Alle meine drei Singles werden nicht nur von Schweizer Radios gespielt, sondern auch weltweit. Ich hätte nicht erwartet, dass die Schweiz mich und meine Musik so schätzen wird. Immerhin bin ich neu in der Branche und zusätzlich eine lesbische Frau. Ich singe zwar privat seit vielen Jahren aber dass meine ersten Singles so gut ankommen, hat mich überrascht.

Du wurdest von Medien schon mit RnB-Legenden wie Aaliyah verglichen. Was lösen solche Vergleiche in dir aus?
Mit einer grossen Legende wie Aaliyah vergleiche ich mich nicht gerne. Ich habe zu viel Respekt vor ihr und ihrer Musik. Aber wenn ich solche Vergleiche höre, baut sich schon ein gewisser Druck auf. Wenn die Medien in grossen Tönen von mir sprechen, will und muss ich auch abliefern. Andererseits mache ich mir keine allzu grossen Sorgen. Niemand macht etwas genau so wie ich, ich bleibe real und das macht mich authentisch und gefällt meinen ZuhörerInnen.

Was können wir von deiner Debut-EP erwarten? Bis jetzt haben wir deine soulige Stimme ja eher über elektronischen Beats gehört.
Die Grundrichtung wird sich nicht gross ändern aber «Get It» und «Issa Vibe» sind schon sehr elektronisch. Auf der EP wird es auch RnB und Soul zu hören geben, diese Genres haben in meinem Herzen einen besonderen Platz. Ich habe mich im Produktionsprozess der EP mehr mit meinen Gefühlen und Emotionen auseinandergesetzt. Deswegen gibt es ein paar eher ruhige und melancholische Songs auf der EP. Ein paar Tracks sind auch dem Pop zuzuordnen, sie sind eher leichtfüssig und laden zum Tanzen ein.

Wie verstehst Du Deine eigene Zugehörigkeit im Bezug auf Nationalität?
Die Schweiz ist meine Heimat und deswegen sehe ich mich definitiv als Schweizerin. Hier wurde ich geboren und hier bin ich aufgewachsen. Meine Mentalität entspricht aber nicht unbedingt der klassisch Schweizerischen, meine Denkweise habe ich von meiner Mutter. Viele Schweizer*innen sehen zum Beispiel die berufliche und finanzielle Sicherheit als Priorität. Sie treffen Entscheidungen meist erst nach längerer Überlegung und legen viel Geld zum Sparen auf die Seite. Bei mir ist eher das Gegenteil der Fall. Ich bin eine sehr emotionale und impulsive Person und unterdrücke meine Gefühle nicht. Wenn es sein muss, kann ich sehr laut werden, um meinen Standpunkt zu vertreten. Ich zeige aber meinem Umfeld auch sehr viel Liebe.

Du bist ja nicht nur in der Schweiz geboren und aufgewachsen, sondern hast für die Schweizer Frauenfussball Nationalmannschaft gespielt. Hast du in diesem Umfeld Erfahrungen mit Rassismus gemacht?
Nein, ich habe persönlich als Fussballerin keinen Rassismus erfahren und habe mich in der Nationalmannschaft nie unwohl oder diskriminiert gefühlt. Ich finde, im Sport liegt der Fokus auf der Leistung die erbracht wird. Es geht um die Liebe zum Fussball, und um den Teamgeist. Für mich hat Rassismus in der Fussballwelt keinen Platz.

Da gibt es sicher einige Leute, die dir widersprechen würden. Es wurden immer wieder Stimmen laut, dass die Schweizer Nationalmannschaft nur aus “Pässlischwizer” besteht.
Jede Person die in der Schweizer Nationalmannschaft spielt, hat einen Schweizer Pass. Wer die Schweizer Staatsbürgerschaft nicht besitzt, darf nicht für die Schweiz spielen. Ausserdem sind die meisten hier aufgewachsen und sprechen eine der Landessprachen. Ein ausländischer Nachname heisst noch lange nicht, dass man nicht Schweizerin ist. In der Nati spielen nur besten Fussballerinnen der Nation, auf ihre Wurzeln sollte es da meiner Meinung nach nicht ankommen.

Wie fremdenfeindlich schätzt Du Stimmung in der Schweiz ein?
An den Orten wo ich mich aufhalte, fühle ich mich eigentlich immer sehr akzeptiert. Ich kann mir gegenüber nicht wirklich eine Feindseligkeit feststellen. Aber im Allgemeinen sehe ich die Schweizer schon als eher abgrenzend und introvertiert. Jede/r lebt ein bisschen für sich und es wird nicht immer den anderen geholfen.

Du hast Wurzeln im Senegal und in Mauretanien. Gibt es musikalische Anknüpfungspunkte zu den Kulturen deiner Eltern?
Nein, ich fühle mich der afrikanischen Kultur allgemein nicht stark verbunden. Meine Mutter hat zwar Wurzeln im Senegal und in Mauretanien, wurde aber von einem französischen Paar adoptiert. In meiner Kindheit habe ich deshalb nicht viel afrikanische Musik gehört, sondern wurde von MusikerInnen wie Alicia Keys, Usher und Chris Brown inspiriert. RnB, Hip-Hop und Soul begleiten mich schon mein ganzes Leben lang.

Hast du dich mit der Musik und der Kultur der Ursprungsländer deiner Mutter auseinandergesetzt?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich bis jetzt noch gar nicht mit senegalesischer oder mauretanischer Musik auseinandergesetzt. Erst kürzlich habe ich mich zwar etwas intensiver mit der Musik des nigerianischen Künstlers Santi befasst. Aber in meiner Musik gibt es aber bis jetzt keinerlei Bezüge zur afrikanischer Musik und Kultur.

Deine bisherigen Songtexte hast du auf Englisch geschrieben. Wie gefällt dir der Gedanke zum Beispiel auf Deutsch ein Lied aufzunehmen?
Was Musik angeht, bin ich sehr offen und bin bereit Verschiedenes auszuprobieren. Es muss einfach für mich passen und sich authentisch anfühlen. Ich kann es mir sehr gut vorstellen, einen Song oder ein Feature auf Deutsch aufzunehmen. Momentan liegt mein Fokus aber mehr auf dem Sprung ins Ausland. Klar möchte ich, dass meine Musik auch in der Schweiz auf Anklang stösst, aber ich will mich nicht nur auf den deutschen Sprachraum beschränken.

Wie geht die Öffentlichkeit mit deiner Intersektionalität um?
Meine Homosexualität und mein Aussehen wurden bis heute immer als positive Eigenschaften in der Öffentlichkeit präsentiert. In den Medien und in der Musikbranche wird zum Beispiel nur positiv über meine Sexualität gesprochen. Wahrscheinlich auch, weil ich offen darüber spreche. Bis jetzt habe ich noch keine bösartigen Kommentare gehört oder gelesen.

Auch nicht auf Social Media?
Nein, gar nicht. Das Interview, indem ich zum ersten Mal öffentlich über meine Sexualität gesprochen habe, habe ich selbst auf Instagram geteilt. Bevor ich es gepostet habe, war ich etwas nervös und gespannt auf die Reaktionen. Meine Follower haben mich aber sehr positiv überrascht. In meinem Postfach befanden sich viele Nachrichten von Mitgliedern der LGBTQ-Community. Leute die ich zuvor nicht kannte, haben mir die Geschichten ihrer eigenen Outings erzählt und mir Tipps gegeben, wie ich mit der Situation umgehen soll. Das gab mir Kraft. Leider erfuhr ich so auch von Menschen, deren Outings von ihrem Umfeld nicht gut aufgenommen wurden.

Wie hat dein persönliches Umfeld auf dein Outing reagiert?
Meine Familie reagierte mit sehr viel Verständnis. Mein Umfeld hat mich schon immer stark unterstützt und mir aber trotzdem meinen Freiraum gelassen.

Musstest du dich vor dir selbst auch outen?
Im Kindesalter war meine Sexualität für mich gar kein Thema. Wenn ich aber zurückblicke, hatte ich immer einen Crush auf meine Lehrerinnen. Als Kind dachte ich mir nicht viel dabei. Die Pubertät war eine verwirrende Zeit für mich. Obwohl ich mich Frauen angezogen fühlte, gefiel es mir auch, wenn mir Männer Komplimente machten. Im Nachhinein denke ich, dass ich vor allem die Aufmerksamkeit genossen habe. Aber um einordnen zu können, wie ich wirklich denke und fühle, musste ich zuerst einige Erfahrungen sammeln. Nach meiner ersten Erfahrung mit einer Frau war für mich klar, dass ich nur auf Frauen stehe. Zuvor wollte ich es mir selbst nicht ganz eingestehen, obwohl ich eigentlich die Wahrheit kannte. Ich konnte es nicht akzeptieren und sagte mir, dass ich nicht lesbisch, sondern bisexuell bin. Als ich mich aber endlich selbst akzeptierte, veränderte sich auch meine Musik schlagartig.

War dieses Einverständnis das Schlüsselerlebnis zu deinem heutigen Erfolg?
Auf jeden Fall! Auf Sweet Latina war ich zum ersten Mal mir und den Zuhörer*innen gegenüber ehrlich. Mit diesem Song konnte ich dann auch meine ersten Erfolge feiern und meine Karriere kam ins Rollen.

Wie sieht für dich eine neue Schweiz aus?
In einer neuen Schweiz sehe ich sicher die Legalisierung und Akzeptanz der Ehe für Homosexuelle. Aus der Sicht der Migrationspolitik soll eine neue Schweiz in meinen Augen Asylsuchende besser unterstützen. Die neue Schweiz soll für fremde Kulturen und Erfahrungen von Geflüchteten mehr Verständnis aufbringen, mehr helfen und mehr Akzeptanz zeigen.

 

download pdf

 

 

Handbuch #NeueSchweiz - für alle, die hier sind und noch kommen werden

lundi, 29. novembre 2021

De Institut Neue Schweiz

 

Das HANDBUCH NEUE SCHWEIZ (Diaphanes Verlag) ist ab sofort im Buchhandel erhältlich - voller Migration, Vielfalt und Mehrfachzugehörigkeit. Es schafft eine vielstimmige Plattform, die zum Nachdenken, zum Gespräch und zur Diskussion einladen möchte - und die vor allem Mut machen soll: solidarisch und selbstkritisch. Wer sich ein Bild machen möchte, kann hier die Einleitung lesen.

#NouvelleSuisse

Entre l'exotisme et la critique? La passé et l'avenir postcoloniale du spectacle du theâtre de Zürich
30.août 2018 21:00 – 22:00

 

Le spectacle de théâtre de Zurich a été une plate-forme pour le théâtre et l’art non-européens depuis le début des années 1980. Mais est-il qu’un simple spectacle superficiel en matière multiculturelle ou une consolation humanitaire aujourd'hui ? Quel est le potentiel et la responsabilité des échanges culturels mondiaux pour une décolonisation de la Suisse ? Pour répondre à ces questions un anthropologue social Rohit Jain s'entretiendra avec le directeur artistique du spectacle théâtral Matthias von Hartz - et tous-tes ceux-celles qui seront présents-tes. Entrée gratuite.

Glossaire
Glossaire #NouvelleSuisse

 

Le Glossaire #NouvelleSuisse présentera prochainement les termes pertinents pour mieux comprendre les thématiques suivantes: la migration, la diversité et le racisme en Suisse – avec des arguments fondés et critiques. Les points de départ sont les deux termes #NouvelleSuisse et #DeepDiversity.

Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte

vendredi, 10. septembre 2021

De Anisha Imhasly

 

Gruppenbild im Anschluss an die kulturpolitische Debatte, Gessnerallee Zürich, Juni 2021

An einem Samstagnachmittag anfangs Juni fanden sich rund fünfzig Menschen in der Gessnerallee Zürich ein, um auf Einladung von INES unter dem Titel „Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte“ zu erfahren, wie es um diese Vielfalt in der Kultur bestellt ist. Dies vor dem Hintergrund eines zentralen Anliegens seitens INES: Nämlich, dass sich die demografische Realität der Schweiz in seinen Institutionen – etwa in Politik und Verwaltung, Recht, Medien, Bildung und Kultur – viel stärker abbilden muss. Was hier folgt, ist eine subjektive Einordnung der Diskussionen bzw. einige weiterführende Gedanken zum Thema.

Forum & Late Night Show #NOUVELLESUISSE
22.septembre 2018 10:00 – 23.septembre 03:30

 

Elle est là depuis longtemps...Une #NOUVELLESUISSE. Depuis plus d'un an, INES réunit une collection de voix, de visages, d'histoires, d'images et de réalités issues de l'immigration. Le 22 septembre 2018, INES vous invite à des interventions de politique culturelle, des conférences, des débats politiques, des spectacles, à un Late Night-show et à une fête…

Aktion Vierviertel – Wer hier lebt, soll ein Recht auf Einbürgerung haben!

dimanche, 20. juin 2021

De Institut Neue Schweiz

 

Bündnis für einen mutigen Gesellschaftsentwurf

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat keine Schweizer Staatsangehörigkeit, obwohl sie in der Schweiz zum gemeinschaftlichen Leben beitragen. Dies möchte der Verein Aktion Vierviertel ändern. Die Aktion Vierviertel wurde von einem zivilgesellschaftlichen Bündnis, das von INES unterstützt wird, angestossen und aufgebaut. Sie fordert das automatische Bürgerrecht für alle, die hier geboren sind, und ein Grundrecht auf Einbürgerung für die, die seit vier Jahren hier leben.

«We Talk. Schweiz ungefiltert» - die Talkshow mit Migrationsgeschichte am Frauen*streik

mardi, 15. juin 2021

De Stimmen der Neuen Schweiz

 

Feministische Aktionstage 2021, Fotos: raumsinn | dani fels

«We Talk. Schweiz ungefiltert» wurde im Frühling 2021 vom Förderverein des Institut Neue Schweiz, dem Berner Rassismus Stammtisch und dem Kollektiv Ostwind - Ostschweiz mit Migrationsvorsprung ins Leben gerufen. Bei We Talk sprechen Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung miteinander: «Ungefiltert, reflektiert und kritisch.» Gestern wurde im Rahmen des Frauen*streiks die zweite Folge lanciert.

Institutionelle Öffnung der Kulturhäuser - Erfahrungen und Empfehlungen

jeudi, 3. juin 2021

De Inés Mateos

 

Im 2019 starteten das Literaturhaus und die Kaserne Basel mit dem Institut Neue Schweiz INES das Projekt Atelier Neue Schweiz Basel, bei dem die Öffnung hin zur postmigrantischen Schweiz der beiden Kulturhäuser im Zentrum stand. Über den angestossenen Transformationsprozess spricht Inés Mateos von INES mit Sandro Lunin, dem Leiter Kaserne Basel, und mit Katrin Eckert, der Leiterin des Literaturhaus Basel. Hier kann das Gespräch angesehen werden. Auf der Grundlage der Erfahrungen des Projekts sind zehn Empfehlungen erarbeitet worden.

Neue Initiativen zu Repräsentation in den Medien

mardi, 1. juin 2021

De Institut Neue Schweiz

 

raumsinn / dani fels

Obwohl die Schweiz vielfältig ist, sind Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung, People of Color, Stimmen mit Akzenten und «ausländisch» klingenden Namen in den Medien stark unterrepräsentiert. Zunehmend mehr Initiativen nehmen diese Missstände als Anlass, eigene Projekt aufzubauen. In einem Webinar, das von den Neuen Schweizer Medienmacher*innen und Lucify.ch in Zusammenarbeit mit dem Institut Neue Schweiz INES organisiert wurde, kamen sie miteinander ins Gespräch. Hier kann das Video angesehen werden.

In der Schweiz Zuhause – ausgeschafft in ein fremdes Land

dimanche, 30. mai 2021

De Institut Neue Schweiz und Demokratische Juristinnen und Juristen Zürich

 

Babak Fargahi, Rechtsanwalt

In der Schweiz können seit je her Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, ausgeschafft werden. Nur weil sie den Schweizer Pass nicht besitzen. Mit Annahme der Ausschaffungsinitiative und Verschärfungen im Bürgerrecht hat sich die Situation noch mehr verschlechtert. Rechtsanwalt Babak Fargahi, Filmhistorikerin Marcy Goldberg, Buket Bicer-Zimmermann, Schwester eines in die Türkei ausgeschafften Secondo, und Ständerat Paul Rechsteiner haben am 24. Mai 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kosmopolitics über diese Missstände gesprochen. Hier kann das Video angesehen werden.

«Was hat dein Name für eine Sprache?»

jeudi, 20. mai 2021

De Cathrine Lutz, Co-Leiterin Projekt «Schul-Geschichte der Neuen Schweiz»

 

Postmigrantische Schulgeschichten der Neuen Schweiz - Mitwirkende an der Geschichtensammlung erzählen von ihren Erlebnissen in der Schule.

#DeepDiversity

Junge Muslim*innen zwischen Teilhabe und Rechtfertigungsdruck

jeudi, 15. avril 2021

De Asmaa Dehbi

 

Am 7. März 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. An einem Freitagabend kurz vor der Abstimmung sprechen junge Muslim*innen auf der Zürcher Jugendplattform «Project Träff» darüber, wie sie die Diskussionen rund um das Thema Verhüllung wahrnehmen.

Pour toutes les personnes qui vivent ici et qui viendront

mardi, 23. juin 2020

De Institute Nouvelle Suisse

 

Depuis que George Floyd a perdu la vie à cause des violences policières racistes aux États-Unis, la solidarité autour du mouvement « Black Lives Matter » s'est aussi clairement manifestée en Suisse, dans les débats publics, dans la rue et dans les discussions personnelles. L'Institut Neue Schweiz (INES) se montre solidaire à ces manifestations et à la lutte contre le racisme anti-Noir.

LETTRE OUVERTE AU CONSÉIL FÉDÉRALE: LES DIFFICULTÉS ÉCONOMIQUES EN PÉRIODE DE CRISE SANITAIRE NE SAURAIENT METTRE EN DANGER NI LE STATUT DE RÉSIDENT NI LES NATURALISATIONS - SOYONS SOLIDAIRES!

vendredi, 1. mai 2020

De INES Institut Nouvelle Suisse

 

La pandémie due au coronavirus n'est pas seulement une crise sanitaire, mais aussi une crise sociale et économique. De nombreuses personnes sont menacées par le chômage, dépendront de l'aide sociale et devront s'endetter, y compris en Suisse. Cela aura des conséquences financières et sociales massives, mais aussi – ce que beaucoup ne savent pas – des conséquences juridiques. Le critère d'intégration économique joue un rôle décisif dans les décisions relatives au statut de résident et à la naturalisation. La pandémie actuelle est donc une menace existentielle pour de nombreuses personnes. Cela concerne potentiellement un quart de la population résidente qui n'a pas la nationalité suisse, mais qui paie ses impôts et contribue à façonner le pays au quotidien.

Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

vendredi, 6. mars 2020

De Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen. Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

"Ich bin Secondo, also bin ich."

mardi, 21. janvier 2020

De Uğur Gültekin

 

Samir und Ugur Gültekin.

Der Filmemacher Samir und Uğur Gültekin (INES-Institutsleitung und Journalist) tauschen sich in diesem postmigrantischen Generationengespräch über das Erwachsenwerden in unterschiedlichen Jahrzehnten aus. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, blicken auf hoffnungsspendende Momente zurück und werden über den Fakt überrascht, dass sie ohne sich zu kennen, durch die Arbeit des anderen empowert wurden.

«Für Hunde und Italiener verboten» - Ein Gespräch mit Angelo Maiolino

lundi, 15. juillet 2019

De Tarek Naguib

 

Angelo Maiolino war Dozent und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Philosophie der Universität Zürich. Gegenwärtig arbeitet der Familienvater als Gymnasiallehrer an einer Zürcher Kantonsschule. Im Jahr 2011 hat er das Buch „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ im Rotpunktverlag publiziert. Drei Jahre später erschien seine Doktorarbeit mit dem Titel „Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus“ im Transcript Verlag. Tarek Naguib hat Angelo Maiolino getroffen und mit ihm zurückgeschaut auf die Schwarzenbach-Initiative und die Lebensrealitäten von italienischen Gastarbeitern in der Schweiz und gefragt was diese Erfahrungen für die Gegenwart und die Zukunft der Migrationsgesellschaft Schweiz bedeuten.

Hautverdächtig – Rassistische Polizeikontrollen auf der Anklagebank

jeudi, 16. mai 2019

De Mohamed Wa Baile und Ellen Höhne

 

»Hautverdächtig« ist die theatralische Dokumentation und Reinszenierung eines Schweizer Gerichtsfalls zu Racial Profiling, der im Jahr 2015 begann und mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig ist. Dieser experimentelle Text bringt die institutionalisierte Diskriminierungspraxis der Polizei ans Licht, in der täglich Menschen verdächtigt, willkürlich aufgehalten und als Rassisierte ausgeschlossen werden.

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

jeudi, 8. avril 2021

De Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

vendredi, 9. avril 2021

De Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Do the Right Thing! #NeueSchweiz im Kino im Kocher

mercredi, 9. septembre 2020

De Friends of INES aka FRINES, Mardoché Kabengele

 

*Am 22. August zeigte das gratis Openairkino „Kino im Kocher“ den Film „Do the Right Thing vom Schwarzen Regisseur, Produzenten und Schauspieler Spike Lee. Sie wollten für das diesjährige Event eine klare Position gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus beziehen. Das Institut Neue Schweiz (INES) und sein Förderverein Friends of INES (FrINES) waren mit einer Eröffnungsrede von Mardoché Kabengele und Lucía Aguilar und einem Stand vor Ort. **

Für alle Menschen, die hier leben und die noch kommen werden

lundi, 15. juin 2020

De INES Institut Neue Schweiz

 

Seit George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA ums Leben gebracht wurde, ist die Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auch in der Schweiz deutlich spürbar, in öffentlichen Debatten, auf der Strasse und persönlichen Gesprächen. Das Institut Neue Schweiz (INES) solidarisiert sich mit diesen Protesten und dem Kampf gegen einen spezifischen anti-Schwarzen Rassismus.

Handbuch #NeueSchweiz - für alle, die hier sind und noch kommen werden

lundi, 29. novembre 2021

De Institut Neue Schweiz

 

Das HANDBUCH NEUE SCHWEIZ (Diaphanes Verlag) ist ab sofort im Buchhandel erhältlich - voller Migration, Vielfalt und Mehrfachzugehörigkeit. Es schafft eine vielstimmige Plattform, die zum Nachdenken, zum Gespräch und zur Diskussion einladen möchte - und die vor allem Mut machen soll: solidarisch und selbstkritisch. Wer sich ein Bild machen möchte, kann hier die Einleitung lesen.

#NouvelleSuisse

Glossaire
Glossaire #NouvelleSuisse

 

Le Glossaire #NouvelleSuisse présentera prochainement les termes pertinents pour mieux comprendre les thématiques suivantes: la migration, la diversité et le racisme en Suisse – avec des arguments fondés et critiques. Les points de départ sont les deux termes #NouvelleSuisse et #DeepDiversity.

Forum & Late Night Show #NOUVELLESUISSE
22.septembre 2018 10:00 – 23.septembre 03:30

 

Elle est là depuis longtemps...Une #NOUVELLESUISSE. Depuis plus d'un an, INES réunit une collection de voix, de visages, d'histoires, d'images et de réalités issues de l'immigration. Le 22 septembre 2018, INES vous invite à des interventions de politique culturelle, des conférences, des débats politiques, des spectacles, à un Late Night-show et à une fête…

«We Talk. Schweiz ungefiltert» - die Talkshow mit Migrationsgeschichte am Frauen*streik

mardi, 15. juin 2021

De Stimmen der Neuen Schweiz

 

Feministische Aktionstage 2021, Fotos: raumsinn | dani fels

«We Talk. Schweiz ungefiltert» wurde im Frühling 2021 vom Förderverein des Institut Neue Schweiz, dem Berner Rassismus Stammtisch und dem Kollektiv Ostwind - Ostschweiz mit Migrationsvorsprung ins Leben gerufen. Bei We Talk sprechen Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung miteinander: «Ungefiltert, reflektiert und kritisch.» Gestern wurde im Rahmen des Frauen*streiks die zweite Folge lanciert.

Neue Initiativen zu Repräsentation in den Medien

mardi, 1. juin 2021

De Institut Neue Schweiz

 

raumsinn / dani fels

Obwohl die Schweiz vielfältig ist, sind Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung, People of Color, Stimmen mit Akzenten und «ausländisch» klingenden Namen in den Medien stark unterrepräsentiert. Zunehmend mehr Initiativen nehmen diese Missstände als Anlass, eigene Projekt aufzubauen. In einem Webinar, das von den Neuen Schweizer Medienmacher*innen und Lucify.ch in Zusammenarbeit mit dem Institut Neue Schweiz INES organisiert wurde, kamen sie miteinander ins Gespräch. Hier kann das Video angesehen werden.

«Was hat dein Name für eine Sprache?»

jeudi, 20. mai 2021

De Cathrine Lutz, Co-Leiterin Projekt «Schul-Geschichte der Neuen Schweiz»

 

Postmigrantische Schulgeschichten der Neuen Schweiz - Mitwirkende an der Geschichtensammlung erzählen von ihren Erlebnissen in der Schule.

Pour toutes les personnes qui vivent ici et qui viendront

mardi, 23. juin 2020

De Institute Nouvelle Suisse

 

Depuis que George Floyd a perdu la vie à cause des violences policières racistes aux États-Unis, la solidarité autour du mouvement « Black Lives Matter » s'est aussi clairement manifestée en Suisse, dans les débats publics, dans la rue et dans les discussions personnelles. L'Institut Neue Schweiz (INES) se montre solidaire à ces manifestations et à la lutte contre le racisme anti-Noir.

Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

vendredi, 6. mars 2020

De Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen. Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

«Für Hunde und Italiener verboten» - Ein Gespräch mit Angelo Maiolino

lundi, 15. juillet 2019

De Tarek Naguib

 

Angelo Maiolino war Dozent und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Philosophie der Universität Zürich. Gegenwärtig arbeitet der Familienvater als Gymnasiallehrer an einer Zürcher Kantonsschule. Im Jahr 2011 hat er das Buch „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ im Rotpunktverlag publiziert. Drei Jahre später erschien seine Doktorarbeit mit dem Titel „Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus“ im Transcript Verlag. Tarek Naguib hat Angelo Maiolino getroffen und mit ihm zurückgeschaut auf die Schwarzenbach-Initiative und die Lebensrealitäten von italienischen Gastarbeitern in der Schweiz und gefragt was diese Erfahrungen für die Gegenwart und die Zukunft der Migrationsgesellschaft Schweiz bedeuten.

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

jeudi, 8. avril 2021

De Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Do the Right Thing! #NeueSchweiz im Kino im Kocher

mercredi, 9. septembre 2020

De Friends of INES aka FRINES, Mardoché Kabengele

 

*Am 22. August zeigte das gratis Openairkino „Kino im Kocher“ den Film „Do the Right Thing vom Schwarzen Regisseur, Produzenten und Schauspieler Spike Lee. Sie wollten für das diesjährige Event eine klare Position gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus beziehen. Das Institut Neue Schweiz (INES) und sein Förderverein Friends of INES (FrINES) waren mit einer Eröffnungsrede von Mardoché Kabengele und Lucía Aguilar und einem Stand vor Ort. **

Entre l'exotisme et la critique? La passé et l'avenir postcoloniale du spectacle du theâtre de Zürich
30.août 2018 21:00 – 22:00

 

Le spectacle de théâtre de Zurich a été une plate-forme pour le théâtre et l’art non-européens depuis le début des années 1980. Mais est-il qu’un simple spectacle superficiel en matière multiculturelle ou une consolation humanitaire aujourd'hui ? Quel est le potentiel et la responsabilité des échanges culturels mondiaux pour une décolonisation de la Suisse ? Pour répondre à ces questions un anthropologue social Rohit Jain s'entretiendra avec le directeur artistique du spectacle théâtral Matthias von Hartz - et tous-tes ceux-celles qui seront présents-tes. Entrée gratuite.

Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte

vendredi, 10. septembre 2021

De Anisha Imhasly

 

Gruppenbild im Anschluss an die kulturpolitische Debatte, Gessnerallee Zürich, Juni 2021

An einem Samstagnachmittag anfangs Juni fanden sich rund fünfzig Menschen in der Gessnerallee Zürich ein, um auf Einladung von INES unter dem Titel „Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte“ zu erfahren, wie es um diese Vielfalt in der Kultur bestellt ist. Dies vor dem Hintergrund eines zentralen Anliegens seitens INES: Nämlich, dass sich die demografische Realität der Schweiz in seinen Institutionen – etwa in Politik und Verwaltung, Recht, Medien, Bildung und Kultur – viel stärker abbilden muss. Was hier folgt, ist eine subjektive Einordnung der Diskussionen bzw. einige weiterführende Gedanken zum Thema.

Aktion Vierviertel – Wer hier lebt, soll ein Recht auf Einbürgerung haben!

dimanche, 20. juin 2021

De Institut Neue Schweiz

 

Bündnis für einen mutigen Gesellschaftsentwurf

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat keine Schweizer Staatsangehörigkeit, obwohl sie in der Schweiz zum gemeinschaftlichen Leben beitragen. Dies möchte der Verein Aktion Vierviertel ändern. Die Aktion Vierviertel wurde von einem zivilgesellschaftlichen Bündnis, das von INES unterstützt wird, angestossen und aufgebaut. Sie fordert das automatische Bürgerrecht für alle, die hier geboren sind, und ein Grundrecht auf Einbürgerung für die, die seit vier Jahren hier leben.

Institutionelle Öffnung der Kulturhäuser - Erfahrungen und Empfehlungen

jeudi, 3. juin 2021

De Inés Mateos

 

Im 2019 starteten das Literaturhaus und die Kaserne Basel mit dem Institut Neue Schweiz INES das Projekt Atelier Neue Schweiz Basel, bei dem die Öffnung hin zur postmigrantischen Schweiz der beiden Kulturhäuser im Zentrum stand. Über den angestossenen Transformationsprozess spricht Inés Mateos von INES mit Sandro Lunin, dem Leiter Kaserne Basel, und mit Katrin Eckert, der Leiterin des Literaturhaus Basel. Hier kann das Gespräch angesehen werden. Auf der Grundlage der Erfahrungen des Projekts sind zehn Empfehlungen erarbeitet worden.

In der Schweiz Zuhause – ausgeschafft in ein fremdes Land

dimanche, 30. mai 2021

De Institut Neue Schweiz und Demokratische Juristinnen und Juristen Zürich

 

Babak Fargahi, Rechtsanwalt

In der Schweiz können seit je her Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, ausgeschafft werden. Nur weil sie den Schweizer Pass nicht besitzen. Mit Annahme der Ausschaffungsinitiative und Verschärfungen im Bürgerrecht hat sich die Situation noch mehr verschlechtert. Rechtsanwalt Babak Fargahi, Filmhistorikerin Marcy Goldberg, Buket Bicer-Zimmermann, Schwester eines in die Türkei ausgeschafften Secondo, und Ständerat Paul Rechsteiner haben am 24. Mai 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kosmopolitics über diese Missstände gesprochen. Hier kann das Video angesehen werden.

#DeepDiversity

Junge Muslim*innen zwischen Teilhabe und Rechtfertigungsdruck

jeudi, 15. avril 2021

De Asmaa Dehbi

 

Am 7. März 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. An einem Freitagabend kurz vor der Abstimmung sprechen junge Muslim*innen auf der Zürcher Jugendplattform «Project Träff» darüber, wie sie die Diskussionen rund um das Thema Verhüllung wahrnehmen.

LETTRE OUVERTE AU CONSÉIL FÉDÉRALE: LES DIFFICULTÉS ÉCONOMIQUES EN PÉRIODE DE CRISE SANITAIRE NE SAURAIENT METTRE EN DANGER NI LE STATUT DE RÉSIDENT NI LES NATURALISATIONS - SOYONS SOLIDAIRES!

vendredi, 1. mai 2020

De INES Institut Nouvelle Suisse

 

La pandémie due au coronavirus n'est pas seulement une crise sanitaire, mais aussi une crise sociale et économique. De nombreuses personnes sont menacées par le chômage, dépendront de l'aide sociale et devront s'endetter, y compris en Suisse. Cela aura des conséquences financières et sociales massives, mais aussi – ce que beaucoup ne savent pas – des conséquences juridiques. Le critère d'intégration économique joue un rôle décisif dans les décisions relatives au statut de résident et à la naturalisation. La pandémie actuelle est donc une menace existentielle pour de nombreuses personnes. Cela concerne potentiellement un quart de la population résidente qui n'a pas la nationalité suisse, mais qui paie ses impôts et contribue à façonner le pays au quotidien.

"Ich bin Secondo, also bin ich."

mardi, 21. janvier 2020

De Uğur Gültekin

 

Samir und Ugur Gültekin.

Der Filmemacher Samir und Uğur Gültekin (INES-Institutsleitung und Journalist) tauschen sich in diesem postmigrantischen Generationengespräch über das Erwachsenwerden in unterschiedlichen Jahrzehnten aus. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, blicken auf hoffnungsspendende Momente zurück und werden über den Fakt überrascht, dass sie ohne sich zu kennen, durch die Arbeit des anderen empowert wurden.

Hautverdächtig – Rassistische Polizeikontrollen auf der Anklagebank

jeudi, 16. mai 2019

De Mohamed Wa Baile und Ellen Höhne

 

»Hautverdächtig« ist die theatralische Dokumentation und Reinszenierung eines Schweizer Gerichtsfalls zu Racial Profiling, der im Jahr 2015 begann und mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig ist. Dieser experimentelle Text bringt die institutionalisierte Diskriminierungspraxis der Polizei ans Licht, in der täglich Menschen verdächtigt, willkürlich aufgehalten und als Rassisierte ausgeschlossen werden.

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

vendredi, 9. avril 2021

De Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Für alle Menschen, die hier leben und die noch kommen werden

lundi, 15. juin 2020

De INES Institut Neue Schweiz

 

Seit George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA ums Leben gebracht wurde, ist die Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auch in der Schweiz deutlich spürbar, in öffentlichen Debatten, auf der Strasse und persönlichen Gesprächen. Das Institut Neue Schweiz (INES) solidarisiert sich mit diesen Protesten und dem Kampf gegen einen spezifischen anti-Schwarzen Rassismus.

INES